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Du hast mich getötet

Sauer? Nein, wohl eher enttäuscht, verletzt. Das Herz nicht nur aus der Brust gerissen, sondern es noch mit Freude zerrissen, auf den Boden geworfen, darauf rumgesprungen und einfach weg gekehrt worden.

"Wie wäre es mit zusammen ziehen?", hast du gefragt, weil man doch ein Pärchen ist."Dich geb´ich nicht mehr her.", sagtest du, weil du es so schön mit mir fandest, was du auch öfters sagtest, "Ich finds so schön mit dir.". "Du bist meine Freundin und das bleibst du auch", sagtest du. "Ich bin deins und werde es auch bleiben.", sagtest du.

Du streicheltest meine Wange, küsstest mich, sahst mir in die Augen und sagtest mir all diese Dinge. Und nein, nicht vor langer Zeit, sondern regelmäßig, vor zwei Tagen erst noch. Doch das alles nur eine Lüge. Lüge.

Man sollte dir einen Orden überreichen, wegen herausragender Schauspielerei, Heuchelei und Irreführung.

Erst neulich, als du mich wegen einer gemeinsamen Wohnung fragtest, hattest du mich zum glücklichsten Menschen gemacht, ich spührte du meinst es ernst, willst mit mir zusammen leben und "mich nicht mehr hergeben".

Doch, plötzlich merkte man, es ist alles gar nicht echt, er spielt dir etwas vor, trifft sich hinter deinem Rücken mit seiner Ex und betrügt dich. Reue? Einsicht? Keine Spur! Du lächelst mich immernoch an und sagst mir, "du freust dich, dass ich da bin". Sagst ihr aber, du hast mich mal wieder an der Backe kleben.

Ein paar Möglichkeiten gab ich dir, vielleicht sagst du es mir ja, gibst es zu, zeigst Reue, erkennst, dass es ein Fehler war, zeigst dein schlechtes Gewissen, doch auch nach "Willst du mir was sagen?", oder "Ist alles ok?", "Was ist los?" und noch anderen Fragen nichts dergleichen. Kein Bedauern, keine Reue, tust als wäre nichts.

Du hast mir so weh getan und ich dachte du wärst anders, wärst ein ehrlicher Mann, so wie ich dich kennen lernte, oder dachte dich kennen zu lernen.

Meine Sachen gepackt und eigentlich gehen und nicht wieder kommen wollend, saß ich nun da und merkte wie schwer es ist jemanden zu verlassen, den man über alles liebt. Ich blieb und gab oben genannte Möglichkeiten zur Reue, aber nichts geschah. Es war alles wie immer, zumindest von deiner Seite aus, küssen, streicheln, nette Sachen sagen. Doch meine Gedanken kreisten immer nur um eins.

Und jetzt, wo ich nicht mehr im selben Raum mit dir bin, zuhause bin, fern von dir, kann ich mich immer noch nicht entscheiden. Was mache ich nur? Verlasse ich dich? Tu ich als wäre nichts? Sehe drüber hinweg?  So, oder so... es wird eine sehr schwierige Zeit für mich werden, und ich werde mich wahrscheinlich jeden Abend in den Schlaf weinen.

Warum hast du mir das angetan? Du hast mich zerstört. 

 Ich liebe dich doch so sehr, oder ich liebte dich doch so sehr, ich weiß es nicht genau, ich muss das Erfahrene erstmal verarbeiten.

23.2.09 01:09





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